Die Massnahmen im Überblick

  • Anfang März 2017 lanciert Bildung Bern eine kantonale Petition gegen den Bildungsabbau zuhanden der Regierung. Diese wird von über 10'000 Personen unterzeichnet. Am 31. März 2017 übergibt der Berufsverband die Unterschriften auf dem Münsterplatz an Finanzdirektorin Beatrice Simon.
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  • Am 17. Mai 2017 findet der Berner Bildungstag statt. An diesem Anlass sammelt der Berufsverband im Rahmen einer Petition an den Grossen Rat rund 2700 Unterschriften. Am 12. Juni 2017 werden die unterschriebenen Karten an die neue Grossratspräsidentin Ursula Zybach übergeben.
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  • Am 14. Juni 2017 geben die Delegierten grünes Licht zur Weiterführung der Kampagne gegen den Bildungsabbau und sprechen ein Kostendach zu deren Durchführung.
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  • Am 30. Juni 2017 informiert die Regierung, wie sie die Abbaumassnahmen zur Entlastung des Kantonsbudgets umsetzen möchte. Der ganze Bildungsbereich ist betroffen. Bildung Bern lehnt dieses Sparpakt ab.
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  • Seit Juli 2017 werden Kontakte zu Personen aufgebaut, die von den geplanten Massnahmen direkt betroffen sind. Ziel: Die Bevölkerung anhand von konkreten Beispielen via Medien über die Abbaupläne informieren. 
  • Seit August 2017 sucht Bildung Bern noch intensiver als sonst das Gespräch mit den GrossrätInnen und organisiert zahlreiche Veranstaltungen, an denen Lehrpersonen und PolitikerInnen in einen Dialog über Bildungsqualität, Heterogenität, Leuchtturmprojekte, Berufsbildung und den Wert der Bildung treten.
  • Gegen die mit dem Budget 2018 vorgelegten Abbaumassnahmen wehren sich verschiedene Berufsverbände und manifestieren dies an der Protestaktion vom 11.September 2017, um 16.45 Uhr auf dem Münsterplatz in Bern. Gemeinsam stehen sie ein gegen den Abbau in der Bildung und dem Pflegebereich und für eine gute Grundversorgung. (Mehr Informationen finden Sie hier)
  • Im Oktober/November 2017 finden im ganzen Kanton zahlreiche Veranstaltungen mit GrossrätInnen statt: Bildung und Politik im Gespräch über Qualität in der Schule, den Wert der Bildung und scheinbare Sparmassnahmen, welche die Kosten nur auf andere überwälzen, zum Beispiel die Gemeinden. 
  • Am 25. Oktober 2017 findet eine Medienkonferenz zum Abbau der IBEM-Lektionen statt. Bildung Bern zeigt auf, welche Auswirkungen der Abbau von Lektionen zur besonderen Förderung hätte und wie anspruchsvoll die Situation in Berner Schulklassen ist. Telebärn, Radio BE1, Radio 32 und die sda sind vor Ort, „Der Bund“ und die Berner Zeitung nehmen das Thema in der Berichterstattung auf. 
  • Am 26. Oktober 2017 findet der erste Anlass „Politik und Schule im Dialog“ in Thun statt. Mit den anwesenden GrossrätInnen findet eine angeregte Diskussion über den Wert der Bildung und über die Sparmassnahmen, die nur scheinbare sind, statt. Für die nicht anwesenden GrossrätInnen werden die wichtigsten Anliegen gesammelt und in Briefform verschickt. Im November finden weitere solche Anlässe im ganzen Kanton statt. Die Übersicht finden Sie hier.
  • Im November haben weitere Anlässe zum Thema „Politik und Schule im Dialog“ in Spiez, Langenthal, Bern, Lyss und Burgdorf stattgefunden. Zahlreiche Grossratsmitglieder diskutierten mit den Lehrpersonen im Vorfeld der Finanzdebatte des Grossen Rates.
  • Während der Session des Grossen Rates hängen in vielen Schulhäusern des Kantons Bern rote Tücher aus den Fenstern und an den Fassaden. Sie zeigen, dass Abbau bei der Bildung ein „Rotes Tuch“ ist. Die Bilder dazu finden Sie hier.
  • Am 20. November 2017 findet das Treffen mit der „Schulgruppe Grosser Rat“ statt. Die Position von Bildung Bern zu den bildungspolitischen Geschäften werden mit GrossrätInnen aller Parteien diskutiert. Bildung Bern spricht sich nochmals mit Nachdruck gegen die geplanten Abbaumassnahmen aus. Details zu unseren Positionen finden Sie hier.
  • Am 21.November 2017 verteilt Bildung Bern an alle Grossratsmitglieder rote Brillentücher und wünscht den Grossrätinnen und Grossräten Klarheit und Weitsicht. 
  • Am 28. November 2017 gibt es für die Grossratsmitglieder vor dem Rathaus eine süsse Begrüssung: Im Rahmen der Kampagne "Stopp Abbau" verteilen Mitglieder der beteiligten Verbände Lebkuchen mit dem Kampagnensignet. Damit sollen die GrossrätInnen bei ihrer Ankunft an die Protestaktion der Berufsverbände vom 11. September 2017 und auch daran erinnert werden, dass die Abbaumassnahmen Menschen treffen, Folgekosten generieren und oft nur zu Kostenverlagerungen führen.   
  • Die Spardebatte zum Bildungsbereich geht am 4. Dezember zu Ende und Finanzplan und Budget des Kantons Bern werden verabschiedet. Der Grosse Rat hat auf das ganz grosse Streichkonzert in der Bildung verzichtet. Dies schreibt Bildung Bern auch der engagierten Aufklärungsarbeit und der früh gestarteten Kampagne gegen den Bildungsabbau zu.
    Dennoch schmerzen u.a. die Streichung von IBEM-Lektionen und die Kürzung von IVE-Lektionen in der Volksschule. Die Integration wird dadurch erschwert und die Belastung der Lehrpersonen steigt und bevor der Lehrplan 21 eingeführt wird, werden bereits Lektionen abgebaut.
    Unangetastet bleiben diesmal die Klassengrössen, die Lohnentwicklung wird nicht in Frage gestellt. Diese Zeichen von Regierungsrat und Grossem Rat wertet Bildung Bern vor dem Hintergrund des drohenden Lehrermangels als Erfolg. Die Medienmitteilung zur Debatte im Grossen Rat finden Sie hier.

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