Zusammenarbeitsverhandlungen mit SEFB fortführen

Die Delegierten von Bildung Bern sprachen sich an ihrer Versammlung vom 5. Juni 2019 klar für die Fortsetzung der Fusionsverhandlungen mit dem Syndicat des Enseignantes et Enseignants Francophones Bernois SEFB aus. 

Bildung Bern und der SEFB, das französischsprachige Pendant des Berufsverbands im Kanton, führen seit mehreren Jahren Fusionsgespräche. Erfolgreiche. Nun hat die Annäherung einen konkreten Stand erreicht. Sie macht Sinn, weil Gesetze und gewerkschaftliche Themen die gleichen sind und man gemeinsam ja bekanntlich stärker ist. Die Integration der rund 600 Mitglieder des SEFB erfordert natürlich Anpassungen, zum Beispiel auf der Geschäftsstelle. Und diese werden auch Kosten auslösen. An der nächsten Delegiertenversammlung vom 13. November 2019 soll denn auch über das Budget abgestimmt werden. Die Delegierten genehmigten diesmal vorerst Organigramm und Zeitplan des Zusammenschlusses. Einstimmig.

Präsident Pino Mangiarratti sprach von einem historischen Tag. „Der Mehrwert ist grösser, als die Kosten es sein werden“, sagte er. Ähnliche Kooperations-Bestrebungen sind übrigens auf nationaler Ebene im Gang. Der Dachverband LCH will ebenfalls näher mit dem SER, seinem welschen Pendant, zusammenarbeiten. Für einmal ist der Kanton Bern schneller unterwegs.