Preise rauf! Löhne nicht rauf!

Der volle Teuerungsausgleich wird nicht gewährt. Der Grosse Rat hat es verpasst, dringend nötige, wertschätzende Signale zu setzen. Angestellte des Kantons Bern erhalten 2023 zwar insgesamt 2% mehr Lohnsumme, davon aber nur 0,5 % Teuerungsausgleich. Weitergehende Forderungen, unter anderem auch von Bildung Bern, lehnte das Parlament am Dienstag ab. Die Jahresteuerung wird bei ungefähr 3% liegen. Der Entscheid bedeutet einen Kaufkraftverlust für Kantonsangestellte und für Lehrpersonen.
Fehlende Wertschätzung wird sich früher oder später negativ auswirken. Eine starke öffentliche Volksschule und Bildungsqualität sind nur mit motivierten, gut ausgebildeten Lehrpersonen zu haben. 
Dass die zentral wichtige, gute öffentliche Schule zunehmend unter Druck gerät, kann nicht mehr verschwiegen werden. Immer mehr Eltern, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder in eine Privatschule. Dies zeigt auch eine Umfrage des Verbands der Elternmitwirkungs-Gremien im Kanton Zürich (KEO). 
Den Link zu den Umfrageergebnissen finden Sie hier: