Lehrpersonenmangel spitzt sich zu

Bereits letzten Sommer haben vielerorts Lehrpersonen gefehlt. Und im nächsten wird sich das Problem verschärfen. Bildung Bern setzt sich weiterhin auf breiter Front für Lösungen und dafür ein, dass das Problem dort gepackt wird, wo es entsteht: Bei den Rahmenbedingungen.

Im Sommer 2019 werden Schulleitungen noch mehr Stellen nicht besetzen können als im letzten. Kein Wunder, dass der Lehpersonenmangel auch Bildung Bern tagtäglich beschäftigt. Der Berufsverband sieht neben zahlreichen Pensionierungen höhere SchülerInnenzahlen, Mehrlektionen und vor allem die Rahmenbedingungen als Ursache für die herausfordernde Situation. Dass der Grosse Rat Ende November 2018 die zusätzlichen 0.3% Lohnsummenwachstum zum Aufholen der Gehaltsrückstände strich und die Erhöhung der Gehaltsklasse der Primarlehrpersonen ablehnte, war ein falsches Signal.

Bildung Bern betreibt mit aller Kraft Lobbyarbeit. Wir vernetzen uns mit Regierungsmitgliedern, GrossrätInnen und PartnernInnen. Wir wehren uns gegen Ideen und Massnahmen, welche die Rahmenbedingungen verschlechtern könnten und machen uns für konstruktive Lösungen und Verbesserungsvorschläge stark.

Aktuell laufen viele Verhandlungen. In Kürze werden wir konkrete Massnahmen kommunizieren können.