Gemeinden können ab Montag, 10. Januar 2022 freiwillig repetitive Coronatests an Schulen durchführen

Die Bildungs- und Kulturdirektion BKD hat heute Mittwoch, 5. Januar 2022, im Auftrag der Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion GSI kommuniziert, dass Schulen ab Montag, 10. Januar 2022, anstelle des kantonalen Ausbruchstestens, freiwillig repetitive Coronatests durchführen können.

Die GSI hat gemäss Mitteilung mit dem Leistungserbringer «Together we Test» einen Vertrag für die Durchführung von regelmässigen Corona-Tests in den Schulen im Kanton Bern unterzeichnet. Die regelmässigen Corona-Tests seien durch die Schulleitungen mit dem Testanbieter «Together we Test» selbständig zu organisieren. Die entsprechende Medienmitteilung finden Sie hier.

Bildung Bern betont, dass die Entscheidungsbefugnis – und damit die Verantwortung – für die Wahl der Testart klar bei den Gemeindebehörden liegt für die Volksschulen. Schulleitungen sollen nicht entscheiden (müssen), welche Testoption eine Schule schlussendlich wählt. Wird das Testregime gewechselt, benötigen die Schulen auch die notwendige Rückendeckung und Unterstützung durch die Gemeinde bei der Durchführung. Repetitive Tests müssen zwei Mal pro Woche durchgeführt werden und sind für die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie das Schulpersonal obligatorisch.

Wie der LCH fordert auch Bildung Bern interkantonale, im besten Fall auf Bundesebene, koordinierte Schutz- und Hygienemassnahmen. Sicher darf es nicht zu unterschiedlichen Massnahmen innerhalb einer Gemeinde kommen.