Der Krieg in der Ukraine beschäftigt selbstverständlich auch Bildung Bern

Die kriegerische Entwicklung in der Ukraine wird gravierende Folgen haben. Auch für die ukrainischen Schulen, für die Bildung allgemein - für die Kinder insbesondere. In Berner Schulen ist der Krieg seit Ausbruch natürlich ein grosses Thema. Lehrpersonen sind einmal mehr gefordert, sich einer Krise zu stellen und die SchülerInnen sinnvoll zu begleiten.

Die Pädagogische Kommission von Bildung Bern hat sich darüber ausgetauscht, wie der Krieg in den Schulen thematisiert wird und wie man gemeinsam aus der Ohnmacht kommen kann:

Was sich bisher bewährt hat und teilweise vielleicht selbstverständlich ist:

  • Kinder handeln lassen (Hilfsmaterialien sammeln, Hilfs-Aktionen ermöglichen, Thema kreativ - bildnerisch, musikalisch - umsetzen…).
  • Rituale können bei der Verarbeitung helfen (Kerzen anzünden, Gedenkzeiten, Befindlichkeitsrunden…).
  • In Beziehungsarbeit investieren, Vertrauen stärken. Momente und Anlässe, die dies unterstützen, ermöglichen (gemeinsam spielen, Sport treiben, essen, bräteln, Ausflüge machen, Natur und Leichtigkeit erleben…).
  • Auf Fragen der SchülerInnen eingehen, sie nicht überfordern, aber ehrlich und authentisch informieren. Auch Lehrpersonen dürfen unsicher sein und sich Sorgen machen.
  • Keine unnötigen Ängste schüren, versuchen, Sicherheit zu geben, präsent zu sein.

In den Schulen wird viel Wertvolles geleistet. Bildung Bern möchte zusätzlich unterstützen und vernetzen. Daher die Bitte: Teilen Sie uns gute Ideen, Projekte, Vorgehensweisen, Unterlagen, Medien- und andere Tipps… mit, die Ihnen geholfen haben (Mail an: franziska.schwab[at]bildungbern.ch). Wir sammeln und stellen sie für alle Lehrpersonen auf der Webpage zur Verfügung. Danke!